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Snow Epic

Stage 1

Beim Start schaltete ich wohl etwas überhastet. Ein Kettenriss war die Folge. Die schnelle Hilfe der direkt daneben stehenden Rocky Mountain Jungs war da sehr willkommen. Danke vielmals!


Mit etwa 4 Minuten Verspätung nahm ich das Rennen dann auch noch in Angriff. Ich merkte bald, dass ich gute Beine hatte.  Und ich war schnell unterwegs. Bis kurz vor dem Ziel fuhr ich bis auf eine Gruppe auf, die um den 10. Rang sprintete. Ich positionierte mich gut und konnte den Sprint gewinnen!

Tag 2

Uphill

Ich wusste also, dass ich grundsätzlich die Beine hatte um vorne mitzufahren. Mario Zimmermann rüstete mich zusätzlich mit tollen neuen VEE Pneus aus. Es konnte also nichts mehr schief gehen. 

Bärti Bucher und ich beim Start mit den schnellen VEE Pneus
Bärti Bucher und ich beim Start mit den schnellen VEE Pneus

Dennoch hielt ich mich zu Beginn des Bergrennens noch etwas zurück, als vom ersten Meter die ersten Attacken gestartet wurden. Schliesslich bildete sich eine Verfolgergruppe hinter Ibon Zugasti, wo ich Unterschlupf fand. Die Gruppe fuhr mir aber etwas zu langsam, also machte ich Tempo. Meine Konkurrenten blieben aber dran. Insbesondere in den Sektionen mit Wind genossen sie meinen Führungsarbeit. Das wollte ich mir nicht mehr länger gefallen lassen. Vor einer Serpentinenkurve, die in den Wind kehrte, griff ich an und wurde einen Begleiter los. Etwas später das gleiche nochmals und siehe da: ich kam weg!

Wir waren nun etwa in der Hälfte des Rennens. Der Abstand zum Führenden verringerte sich nicht merklich. Erst als ein eher flaches Stück folgte, konnte ich plötzlich Zeit gut machen. Da war ich mir sicher, dass es nur eine Frage der Zeit bis ich aufschliessen würde. Wenn Fahrer auf flachen Abschnitte Zeit verlieren, heisst dies oft, dass sie im roten Bereich drehen...

Tatsächlich kam ich immer näher. Der Abstand betrug noch ca. 20 Sekunden. Die fuhr auf dem nächsten Flachstück ziemlich schnell zu. Ich griff sogleich an (siehe ab ca. 0:50).

Doch Ibon wehrte sich erfolgreich. Ich nahm etwas raus und griff noch einmal an, und noch einmal und noch einmal! Dann fragte ich mich: wiso kann ich das im Januar besser als während der Saison?? Egal, Ibon war immer noch dran, doch ich sah, dass er fast vom Bike fiel. Ich sagte mir; Tempo hochhalten und dann probiere ich es vor der Ziellinie nochmals.

Die Strecke wurde jetzt richtig hart: steil und schneebedeckt. Meine Beine drehten aber perfekt. Ibon verlor nun den Kontakt und als es nochmals etwas flacher wurde. Zog ich richtig davon und holte noch fast über 40 Sekunden raus. Sieg!! Yeah!

Wohl selten fuhr ich schnell einen Berg hoch. Selten fühlte ich mich so gut dabei und hatte stärkeres Vertrauen in meine Fähigkeiten. Dies im Januar! Toll, und eigentlich wollte ich ja einen Step back machen im Rennsport, aber vielleicht ist es genau diese Leichtigkeit im Kopf...!

Downhill

Das ist schnell erzählt. Ich verpasste eine Streckenmarkierung im Downhill: 22. Platz. 

Eliminator

Im Eliminator arbeitete ich ziemlich sicher durch die ersten Läufe. Nur hier wurde es etwas prekär:

Nach diesem Ellenbogen Kampf mit Bart Brentjens stand ich in der 4. von 6 Runden. Dort war aber noch einem schlechten Start Feierabend.

Tag 3

Die Veranstalter mussten das Rennen auf einen kurzen Uphill von 4km verkürzten. Ich hatte noch die besseren Beine als Vortrag und konnte mich ziemlich einfach vom Feld lösen. Der frische Schnee war unten sehr kompakt. Das hiess, ich zog keine Spur in den Schnee, was es für die anderen einfach machen würde. Also Vollgas von der Spitze weg!!
Leider änderten sich Verhältnisse als der Führungsschneetöff ausscherte. Ich nahm etwas Tempo raus um die anderen aufschliessen zu lassen. Aber diese liessen mich schön vorne bleiben, die wussten wohl warum! Noch langsamer zu fahren liess mein Kopf aber nicht zu. Also trotzdem von vorne fahren! Weit war's ja nicht mehr. Und ich hatte ja noch 50 Meter Vorsprung. Ich fuhr wieder vollgas und fühlte mich gut.

Etwas 500 Meter vor dem Ziel fuhr die Gruppe aber doch wieder heran. Es wurde sogleich attackiert, doch im tiefen Schnee verglühten diese Attacken zum Glück schnell. Ich konnte mich vorne in der Spitze halten. Dann rief ein spanischer Zuschauer etwas hinein, worauf die beide Spanier in der Gruppe voll attackierte. Zack und da war das Ziel hinter Kurve. Ich fing einen noch ab und checkte erst jetzt was der Zuschauer gerufen hatte: treinta metros = dreissig Meter. Ich muss aber zugeben, der Angriff von Ibon (dem Sieger) hat schon gesessen! Es wär wohl auch bei gleichem Informationstand schwierig gewesen ihn abzufangen.

Ausklang

Am Abend konnte ich die Medaillie für den Dritten der Gesamtwertung in Empfang nehmen und freute mich riesig. Das musste gefeiert werden! Die Party dauer bis spät in die Nacht...

Ich habe tolle Tage in Engelberg erlebt und viele interessante Leute kennen gelernt. Vielen Dank an Rocky Mountain für das Bike und den Support, an Mario Zimmermann von VEE Tire Co. für die tolle Bereifung und den Support an der Strecke, sowie an die Veranstalter, die es mir als Reporter von traildevils.ch ermöglichten, dabei zu sein.

Das war dann der Sonntag! ;-) Danke Rahel!
Das war dann der Sonntag! ;-) Danke Rahel!
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Eine Ära geht zu Ende

Nach etlichen Jahren im Dress der Intercycle Marken BiXS und WHEELER geht eine lange, sehr wertvolle Ära für mich zu Ende.
Sei es das BiXS Marathonteam oder das WHEELER XC Team, liebe Kollegen und Betreuer, top Organisation und einen tollen Auftritt machten das Teamerlebnis komplett. Die Abenden vor den Rennen zusammen mit dem Team und die Trainingslager in der Toscana, sind nur zwei Beispiele die in guter Erinnerung bleiben werden.


Ich habe ein grosser Teil der Entwicklung beider Marken mitgelebt. Ich war und bin auch jetzt noch stolz darauf, WHEELER - POWER OF MOVEMEND oder BIXS - THE RiDE FEELING in die Welt hinaus getragen zu haben.


Ich möchte mich bei allen Personen bedanken, die mir all die Abenteuer ermöglicht haben, die ich in der Vergangenheit erleben durfte. 

Speziellen Dank geht an Mario Zimmermann! Weiter an den Mann für alle Fälle Raphael Walter, sowie Daniel Wyder, Koni Hari, das restliche Intercycle Team, allen unsere Betreuer, Lukas Buchli, Urs Baumann, Manfred Kupferschmied, alle aktuellen und vergangenen Teamkollegen und an meine treuste Rennbegleiterin Mirjam Bucher.

 

In der kommenden Saison wird man mich im Trikot des neu gegründeten Radbar-Racing Teams sehen, wo ich neben Fahrer auch Teamchef bin. Unterwegs sind wir mit Norco Rennbikes aus Kanada. Da freue ich mich speziell auf die neue RockShox RS1 Upside-Down Gabel.

 

Die wöchentlichen Bahnrennen behalte ich bei! Wo und in welcher Kategorie ich 2015 Bikerennen bestreiten werde, muss ich noch entscheiden.

 

Des Weiteren habe ich meinen Job als Ingenieur an den Nagel gehängt und bin in die Firma Frontline Media von 3 Schulfreunden eingestiegen. Mit der Community Website www.traildevils.ch werden wir ab März die Bikeszene mit tollen Features aufmischen und vernetzten. More to come!

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vorgezogene Pause

Nur 15 Tage vor dem Start zum 7-tägigen Etappenrennen Rally di Sardegna haben die Organisatoren das Rennen abgesagt. Jetzt gibt es anstelle von Rennfieber halt Strandferien. Auch gut!

 

Die letzten Wochen habe ich den Fokus und das Training voll auf dieses Rennen ausgerichtet. Nun finde ich den Rank nicht mehr so richtig, die Saison franst ohne dem Rennen sowieso irgendwie Konzeptlos aus, dass ich mich entschied, gleich eine sauberen Schnitt zu ziehen und die Saisonpause früher einzulegen.

 

Da ich im Winter noch das eine oder andere Bahn- und Querrrennen sowie Stadtläufe absolviere will, macht es durchaus Sinn, die Pause jetzt einzulegen.

 

An der Teamfront hat sich auch einiges getan. Dazu aber etwas später...

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3. Platz im 103km Nationalpark Marathon

by Martin Platter (velomotion.ch)
by Martin Platter (velomotion.ch)

Kurz vor dem Start wurde mein Adrenalinpegel schon mal mächtig in die Höhe getrieben. Der Lastwagen mit meinem Bike wollte und wollte einfach nicht kommen. Kurz vor dem Start erhielt ich es dann doch. Ich pressierte an den Start, stellte mein Bike in die Startbox, stieg auf und gleichzeitig ertönte der Startschuss. Los ging's!

 

Somit fuhr ich kalt in den ersten Berg hinein. Es ging eine Weile bis meine Beine anfingen zu drehen. Vorne lösten sich Florian Thie und Rick Reimann bereits vom Rest. Ich musste sie vorerst ziehen lassen.
Etwas später drehten die Beine dann immer besser. Nun war ich im Clinch: soll ich die Körner brauchen um nach vorne zu fahren, oder soll ich mich noch zurückhalten. Ich entschied mich das Risiko einzugehen, da ich mir einen starken Zug durchs Val Mora erhoffte mit den beiden Führenden. Es gelang mir tatsächlich aufzuschliessen.


Wir brausten durchs Val Mora, was richtig Spass machte um danach in den Alpisella Pass reinzufahren. Rick und Florian machten unten rein richtig Dampf. Ich konnte und wollte nicht mitgehen. Noch waren über 3h zu fahren und ich litt in den ersten Kurven! Oben wird der Pass etwas flächer. Diese Passagen mag ich! Ich hängte mich voll rein und schaffte bis zur Passhöhe den Anschluss wieder.

Unten in Livigno stand Rahel mit Bidon und neuen Gels parat. Energie für das grösste Hindernis des Tages: der Pass Chauschauna! Wieder verlor ich unten den Kontakt zur Spitze und von hinten drohte plötzlich auch wieder Gefahr.
Der Chaschauna ist die übelste Rampe die ich ich kenne und unglaublich steil! Mental ging ich die Sache so an, dass ich mir sagte jetzt ist kein Rennen mehr, du fährst jetzt einfach da hinauf, lässt dich nicht stressen und oben geht das Rennen weiter.

Das klappte sehr gut. Bis zur Berghütte konnte ich alles fahren, obwohl ich brutal leiden musste. Oben konnte ich den Kontakt zu Florian sogar wieder herstellen, aber Rick war bereits über den Berg.

 

Nach der langen Abfahrt stand unten in S-Chanf schon wieder Rahel mit Verpflegung bereit. Sie selber fuhr mit dem Auto von Livigno übers Forcla di Livigno und den Berninapass und schaffte es ganz knapp an den Verpflegungspunkt. Durchs Engadin harmonierten Florian und ich sehr gut, so konnte wir Rick wieder einholen. Mir lief es super, ich hatte sogar das Gefühl, dass ich nun etwa gleich stark war, wie die anderen beiden.

Die Zuversicht wurde in Lavin aber jäh zerstört. Nachdem mir Rahel (die nun von S-Chanf nach Lavin dislozierte hatte) den letzten Bidon mitgab, fuhr ich zwar wirklich gut den letzten Berg hoch, aber die anderen beiden legten nochmals 2 Briketts mehr auf und waren bald ausserhalb meines Blickfeldes. Gegen hinten konnte ich aber meinerseits etwas Zeit gutmachen. Es lief weiterhin gut aber natürlich wurde es hart. Aber es war dieses schöne Leiden….

So kam ich glücklich und zufrieden im Ziel (Zeit: 4:33:30) an und feierte den 3. Rang. Balsam auf die Seele nach einer verkorksten Saison und eine geglückte Hauptprobe auf das Etappenrennen in Sardinien Ende September.

Vielem Dank an Rahel für die perfekte Betreuung auf der Strecke! Sie nütze den Tag ihrerseits noch, indem Sie von Lavin auf der Strecke nach Scoul und mit Umwegen wieder nach Lavin zum Auto fuhr.
Vielen Dank auch Brigitte und Jon für die herzliche und sehr geschätzte Gastfreundschaft!  

 

Nächste Woche teste ich meine Mehretappenform mit einem 6er Mannschaftszeitfahren am Samstag und dem EKZ Cup am Sonntag.

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BMC Cup Lenzerheide

Eine schöne und sehr technisch anspruchsvolle Strecke erwartete uns auf der Lenzerheide. Eine Strecke zwar, die mir nach meiner mehrwöchigen Rennabstinenz vom Profil her nicht entgegen kam. Ich hätte heute eher etwas Gleichmässiges gewünscht, aber als „Training“ um wieder in Rennform zu kommen war diese Puncherstrecke perfekt.

 

Am Start hatte ich etwas Mühe mit dem Feld mitzufahren. Ich profitierte allerdings in der ersten Abfahrt vom Stau den sich vor mir bildete, sodass ich den Kontakt wieder herstellen konnte. Von nun an lief es ganz ordentlich. Die Beine drehten ganz gut. Technisch lief alles einwandfrei. Nur dieses rennspezifische „immer wieder kurzzeitige über dem Limit fahren“ funktionierte noch gar nicht. Auch fehlte in steilen Passagen der Druck auf dem Pedal. Diese Faktoren waren auf dieser Strecke aber sehr entscheidend. So kam ich nie über den 50 Rang hinaus und klassierte mich schlussendlich im 53. Rang.

 

Dennoch bin ich zufrieden. Es hat wieder Spass richtig gemacht, dass ist das Wichtigste! Am Dienstag starte ich auf der Offenen Rennbahn in Oerlikon und hoffe, dass ich dort noch etwas Form für die kommende SM aufbauen kann.

 

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